Gemeinsam. Stärker.

Das Rosenheimer Modell zur Berechnung des Unterhalts nach der Trennung.

Die Annahme, das Kind benötige "einen Lebensmittelpunkt", ist wissenschaftlich nicht haltbar

Diese Annahme basiert auf der Bindungstheorie, die vor allem im nordamerikanischen Raum in den siebziger und achtzi­ger Jahren des vorherigen Jahrhunderts propagiert wurde. Diese Theorie wurde wiederholt von wissenschaft­lichen Studien widerlegt. 

In Ländern, die eine weitaus fortschrittlichere Familien­politik als Deutschland be­treiben, wie zum Beispiel Schweden, leben heute schon die Hälf­te aller Trennungskinder im paritätischen Wechselmodell (Quelle), in zwei ihnen gleichermaßen vertrauten Zuhau­se. 

Die Vorstellung, es gäbe so etwas wie einen einzigen „Lebensmittelpunkt“ bei nur einem Eltern­teil und der andere Elternteil wäre damit weniger verantwortlich oder gar weniger wichtig für die Erziehung der gemeinsamen Kinder, ist dort völlig abwegig und wird täglich von der millionen­fach gelebten Realität widerlegt.